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Grenzen zwischen Denominationen und Konfessionen werden fließend

Bei Lebenskrisen wie Krankheit, Verlust oder Tod stellen wir Gott bohrende Fragen nach dem Sinn unseres Lebens - und Leidens. Je nach persönlicher Prägung wenden wir uns dabei an eine bestimmte Wesensform der göttlichen Trinität: Gott als Vater, Jesus Christus als Sohn und Heiland und Freund oder den heiligen Geist. Das ist unabhängig davon, ob man der evangelischen oder katholischen Kirche, einer christlichen Gemeinschaft oder einer Freikirche angehört. Diese Fragen machen die Grenzen zwischen Denominationen und Konfessionen fließend.

Keine Angst, mit diesen Problemen befinden wir uns in guter Gesellschaft: Heilige, Ordensgründer, Kirchenlehrer und alle großen und charismatischen Gestalten des Christentums durchlebten diese Phasen des Zweifelns, der Suche und der Neuausrichtung. Rückblickend werden diese Phasen gerne als geistliche Erneuerung und Neuorientierung in unserem Leben und Glauben gesehen.

Von der liebenden Zuwendung Gottes, die wir erfahren, wenn wir uns zu ihm ausstrecken, davon finden wir zum Beispiel in den Psalmen der Bibel ein wunderbares Zeugnis.

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